Positionierung zur Zukunft der Pflegeausbildung

Vieles hat sich in den Pflegeausbildungen während der letzten Jahre geändert und dieser Reformkurs hält auch in die Zukunft an.  

  • Erprobung neuer Ausbildungsstrukturen in Modellprojekten,
  • Einbeziehung neuer Inhalte in die Ausbildung und Identifikation übergreifender und berufsspezifischer Inhalte,
  • vertikale und horizontale Durchlässigkeit sowie Modularisierung,
  • europaweite Anerkennung sind wesentliche Stichpunkte dieser Entwicklung.

Wie kann eine zukunftsfähige Pflegeausbildung ausgerichtet werden, damit sie den Herausforderungen der Zukunft mit mehr pflegebedürftigen älteren und chronisch kranken Menschen und veränderter Versorgungsstruktur gewachsen ist? 

 
Die Frage nach zukunftsfähigen Strukturen der Pflegebildung – unter Berücksichtigung der Heilerziehungspflege – beschäftigte das Projekt „Positionierung zur Zukunft der Pflegeausbildung“. Hr. Beck, Vorstandvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg und Vorstand im Evangelischen Schulwerk in Württemberg hat im Herbst 2005 angesichts der genannten Veränderungen das Evangelische Schulwerk mit der Durchführung dieses Projektes beauftragt.

  
In einer einjährigen Arbeitsphase hat die Projektgruppe zwei Positionierungsvorschläge erarbeitet.

 
In den Theologischen Grundlinien wird das evangelische Profil als Alleinstellungsmerkmal evangelischer Ausbildungsstätten in Pflege und Heilerziehungspflege dargestellt. Der evangelische Bildungsbegriff wird dabei auf die Situation der Pflegebildung angewendet und diakonisches Tätigsein daraus abgeleitet.

 
Im berufs- und bildungspolitisch begründeten Positionierungsvorschlag Strukturelle Eckpunkte für eine zukunftsfähige Pflegeausbildung stellt die Projektgruppe Leitlinien für zukunftsfähige Bildungsstrukturen innerhalb der Berufsgruppen der Pflege – unter Berücksichtigung der Heilerziehungspflege – vor. Dieser Positionierungsvorschlag setzt Akzente für ein pflegebezogenes Bildungsnetzwerk im Evangelischen Schulwerk in Württemberg.