Bildung und Religion - ein Ort der Heimat in Zeiten grenzenloser Migration?

Der freie Autor und Publizist Christian Schüle stellte in seinem Vortrag die Frage, welchen Beitrag Bildung und Religion zur Ausbildung einer neuen Identität und eines neuen Heimatbegriffs angesichts der großen Migrationsbewegungen unserer Zeit leisten können.

 

Den Vortrag vom 12. Januar 2016 finden Sie hier.

Gegenwart und Zukunft des Schulsystems, Analysen – Forschungsbefunde – Perspektiven

Aus seiner breiten Kenntnis und umfangreichen Forschungsbefunden referierte Prof. Dr. Thorsten Bohl von der Uni Tübingen über den gegenwärtigen Stand unseres Schulsystems und zeigte Entwicklungsperspektiven auf.

 

Einen Bericht über den Vortrag am 17. November 2015 finden Sie hier.

Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten inklusiv an der Regelschule

Wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisbezogen mit vielen Anregungen für den Unterrichtsalltag zeigte Prof. Dr. Roland Stein der in Würzburg den Lehrstuhl für Sonderpädagogik V (Pädagogik bei Verhaltensstörungen) inne hat, Möglichkeiten auf, wie inklusive Beschulung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten gelingen kann.

 

Die Präsentation vom 4. Dezember 2014 finden Sie hier.

Traumapädagogik in der Schule - wie geht das?

Der pädagogische Alltag mit traumatisierten Kindern ist schwierig. Die Einzelschicksale sind schwer auszuhalten und belastend. In der Schule haben wir den Auftrag, Kindern Lehrstoff nahe zu bringen. Welchen Auftrag haben wir als Lehrende in der Arbeit mit schwer belasteten Kindern?
Wie erkenne ich, dass ein Kind traumatisiert ist?
Welche Handlungsmöglichkeiten bietet der schulische Alltag? Wo sind auch Grenzen in der eigenen Arbeit und im System Schule? Wie können  Unterstützungssysteme aussehen?
Dorothea Hüsson von der  Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd befasste sich mit diesen Fragen.

 

Die Präsentation vom 11. November 2014 finden Sie hier.

Jugendliche fit machen für die Arbeitswelt

Was  macht unsere Jugendlichen wirklich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt? Und welche Voraussetzungen brauchen sie konkret, um überhaupt ausbildungsfähig zu sein? Wie können evangelische Schulen  mit ihrem Profil zum beruflichen Erfolg ihrer Schüler/innen beitragen?
Diese allgemeinen Fragen schulischer und beruflicher Bildung beantwortet der Diplom Handelslehrer, vielfach gefragter Unternehmensberater, Coach und Netzwerkmanager Karl-Otto Kaiser ganz konkret.

 

Die Präsentation vom 13. Juni 2012 finden Sie hier.

Fehleroffenheit als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern sowie von Schulen

Schulen sowie Neues ist naturgemäß noch nicht ausgereift, noch nicht optimiert. Wer Angst hat, Fehler zu machen, probiert nichts Neues aus. Prof. Dr. Martin Weingardt von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg  plädiert deshalb für einen Drei-Schritt: Fehlertoleranz, Fehlernutzung, Fehlerneubeurteilung. Dazu sind auch in schulischen Lernkontexten Varietät der Sichtweisen sicherzustellen, Entscheider zu wechseln, um emotionale Bindungen an gefasste Urteile zu verhindern und alternative Varianten von Lösungen zu generieren.

 

Die Präsentation vom 5. Dezember 2010 finden Sie hier.

Die Schülerin, den Schüler in den Blick nehmen - Pädagogische Diagnostik im Schulalltag

Mit viel Einblick und Einfühlungsvermögen in den Schulalltag referierte die Schulpsychologin Melanie Ortlieb. Nach der Definition von Pädagogischer Diagnostik in Abgrenzung zur klinischen Diagnostik führte sie über W-Fragen zur Reflexion von Schülerbeobachtungen und zu pädagogischem Handeln.

 

Die Präsentation vom 25. Oktober 2010 finden Sie hier.

Schulleitung - ein eigenes Berufsprofil?

Frau Dr. Uta Hallwirth - von der Wissenschaftlichen Arbeitsstelle Evangelische Schulen in Hannover - stellte das Anforderungsprofil von Schulleitungen vor.
Dabei ließ sie keinen Zweifel daran, dass gute Schule ohne gute Führung nicht stattfindet. Pädagogische Führung und Management, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und ökonomisches Denken müssten zusammengeführt werden.

 

Den Vortrag vom 5. Juli 2007 finden Sie hier.

Übergänge im Elementar- und Primarbereich reflektieren und gestalten

Anhand eines Fallbeispiels wurde deutlich, wie viele Übergänge zwischen Familie, Schule, Hausaufgabenbetreuung und muttersprachlichen Unterricht ein Migrantenkind bewältigen muss und dass in Deutschland an sich besonders viele Übergänge sind.
Übergänge sind eine Herausforderung und führen zu einem Entwicklungssprung oder zu einem Rückschritt, wenn das Kind überfordert wird. Warnend meinte Frau Dr. Liselotte Denner von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe: "Es braucht Kontinuität und Diskontinuität".

 

Die Präsentation vom 14. März 2007 finden Sie hier.