Qualitätskriterien

 
  • add Bildungsverständnis und Schulkultur

    Die Wertschätzung des Einzelnen als Geschöpf Gottes mit individuellen Begabungen und
    Leben in der Gemeinschaft sind im Schulleben verankert. 

     

    Aus dem „christlichen Verständnis von Mensch und Wirklichkeit“ ergibt sich ein inklusives Bildungsverständnis, das alle Schülerinnen und Schüler umfasst und für Vielfalt sensibel ist.

    Nach dem Prinzip „Keiner darf verloren gehen“ gehört es zum Selbstverständnis evangelischer Schulen, jeder Schülerin, jedem Schüler bestmöglich gerecht zu werden und ihnen eine optimale Förderung zu bieten. Das gilt für Kinder und Jugendliche, die durch ihre soziale, kulturelle oder religiöse Herkunft benachteiligt sind, ebenso wie für Schülerinnen und Schüler mit guten Bildungsvoraussetzungen, deren Leistungspotenzial vielfach nicht angemessen ausgeschöpft wird.

    In einer christlich ausgerichteten Schulkultur wird Gemeinschaft erfahrbar und Beziehungsfähigkeit in vielfältigen Bezügen eingeübt.

  • add Evangelisches Bekenntnis und Profil

    Die Schule hat ein Konzept mit klar erkennbarem christlich-reformatorischem Profil

    Religiöse Themen und Perspektiven sind im gesamten Unterricht und außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Projekten erkennbar. 

    Soziale Verantwortung und diakonisches Engagement sind im Schulcurriculum verankert und im Schulleben erkennbar.

     

     

  • add Schulkonzeption und Qualität

    Die Schule ist als Ersatzschule (in Ausnahmefällen auch als Ergänzungsschule) genehmigt und strebt die staatliche Anerkennung an. 

    Die staatlichen Bildungspläne werden erfüllt oder ein eigener Bildungsplan ist staatlich genehmigt. 

    Die Schule leistet bewusst einen Beitrag zum öffentlichen Bildungswesen des Landes. 

    Sie hat ein definiertes pädagogisches Konzept

    Die Schule verpflichtet sich ein Anvertrauten-Schutzkonzept innerhalb eines Jahres zu verwirklichen. 

    Wissenschaftliche Bildungsstandards und Erkenntnisse der Wissenschaft nach dem aktuellen Stand der Forschung werden anerkannt und im Unterricht umgesetzt.

    Die Schule beteiligt sich an Evaluation und Schulentwicklung. 

    Die Schulstruktur ermöglicht eine demokratische Teilhabe aller am Schulleben und an Entscheidungen (SMV, Elternbeiratsverordnung, Schulkonferenz). 

    Es gibt eine MAV oder eine vergleichbare Form der Personalvertretung.

  • add Kirchliche Zusammenarbeit

    Religionsunterricht ist an der Schule obligatorisch und wird nach dem Bildungsplan Baden-Württemberg unterrichtet. Die Schuldekanin und der Schuldekan führt die Aufsicht über den Religionsunterricht. Religionslehrer/innen besitzen die Vocatio oder die Unterrichtserlaubnis des Schuldekans. 

    Die Schule ist offen für kirchliche Visitationen. 

    Auf den bestimmenden evangelischen Einfluss wird in der Schule von den Entscheidungsträgern geachtet. Die Mehrheit der Mitglieder des Vorstands und der Schulleitung gehören einer ACK-Kirche an. 

    Die Schule zeigt sich offen für Ökumene und interreligiösen Dialog, sie pflegt Kontakte zu den örtlichen Kirchengemeinden.

  • add Mitarbeit im Schulwerk

    Die Schule entsendet Delegierte in die jeweilige(n) Fachgruppe(n) und den Konvent und beteiligt sich aktiv an den Aufgaben des Schulwerks.

 

Wie wird eine Schule oder andere Bildungseinrichtung Mitglied im Schulwerk?