Digitalisierung

Wir gehen den Weg mit Ihnen gemeinsam!

Der lernende Mensch und die Digitalisierung – eine neue Realität

Lernen ist entscheidend für die Zukunft der Menschen – jedes einzelnen und aller gemeinsam. Die Digitalisierung spielt dabei eine zunehmend bedeutsamere Rolle. Lernen mit digitalen Medien und Werkzeugen bieten nie dagewesene Chancen und stellt uns als Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Schulen mit evangelischem Profil stellen sich diesen Möglichkeiten der Digitalisierung ausgehend von dem reformatorischen Menschenbild und fördern kritische Auseinandersetzung und ethisches Handeln aller am Schulleben Beteiligten im Umgang mit den neuen Technologien.

 
 

Digitalisierung: STATT EINSAM LIEBER GEMEINSAM

Nach diesem Motto wollen wir als Netzwerk evangelischer Schulen den Umgang mit digitalen Medien und Technologien aktiv und wertegeleitet an unseren Schulen gestalten.

Auf verschiedenen Ebenen bieten Veranstaltungen des Evangelischen Schulwerks Räume zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung rund um aktuelle Themen in dem Bereich der Digitalisierung als Schulentwicklungsprozess. Fünf verschiedene Formate dienen als Lern- und Austauschforen: der Fachtag 2020 für Führungskräfte und Funktionsträger aller Art an Schulen und ihren Trägern, der Abend im Hospitalhof, die regelmäßigen Treffen der Fachgruppen, der Workshop zum Digitalpakt und das neue Format in der Lehrkräftefortbildung: eBuddy.

 

Ein Schulentwicklungsprozess auf allen Ebenen

Digitalisierung an unseren Schulen steht vor die Frage, wie es um die je eigene Lernkultur am Standort der Organisation bestellt ist und wie die Schülerinnen und Schüler mit dieser umgehen bzw. davon profitieren. 

Damit ist aber auch klar, dass Schulentwicklung „in Zeiten der Digitalisierung“ gut beraten ist, sich an bewährten Modellen und guter Praxis der Schulentwicklung und Schulwirksamkeitsforschung zu orientieren.

Wesentliche Aspekte dabei sind:

  • Klarheit über die Zielsetzung: LERNEN.
  • Leadership for learning – im Team.
  • Auf die Lernkultur kommt es an.

Diese Aspekte, die jenes komplexe Alltagsgetriebe erst ermöglichen, gilt es zu reflektieren und zu analysieren und im vollen Schulbetrieb neue gute lernförderliche Gewohnheiten einzuüben. Das braucht Zeit und ermöglicht nur immer so und so viel Entwicklung zur jeweiligen Zeit. Ein ERlernen und VERlernen gleichzeitig.

Jede Schulleitung und jeder Träger muss die standortspezifischen Ressourcen und Entwicklungsräume im Blick haben, wenn Schulentwicklungsprozesse angegangen werden. Allen voran zählen die Pädagoginnen und Pädagogen zu dem fundamentalsten Element eines solchen Prozesses, da besonders ihnen die Zeit und der Raum zur persönlichen und medienpädagogischen Weiterentwicklung regelmäßig zugestanden werden muss. Eine Verordnung von oben erreicht höchstens Mittelmäßigkeit. Exzellenz wird durch Frei- und Entwicklungsräume erreicht, in denen Pädagoginnen und Pädagogen selbstwirksam agieren können.